Tom!s Tipps

Den richtigen Ausschnitt wählen
Da haben Sie nun ein Foto mit einem tollen Motiv gemacht, aber irgendwie waren Sie bzw. Ihre Kamera zu weit weg und nun ist viel zuviel auf dem Bild. Kein Problem, schneiden Sie es in der Bildbearbeitung einfach anders zu.
Kein Probleme? Wirklich?
Wie so oft: der Teufel steckt im Detail. Denn welches Detail soll nun verschwinden, was ist überflüssig? Lieber etwas vom rechten Rand, oder lieber etwas von oben? Oder doch Tante Erna ganz aus dem Bild kegeln?

Manchmal kann es sehr schwer fallen, den richtigen Beschnitt für ein Bild zu finden. Aber probieren Sie es doch einfach mal anders aus.
Je nachdem mit welcher Bildbearbeitung Sie arbeiten, sieht der Umgang mit dem Beschnittwerkzeug etwas anders aus. In Photoshop und Photoshop Elements ist es so, dass der äußere Bereich, der wegfällt, abgedunkelt dargestellt wird. Dadurch ist die Beurteilung den neuen Bildausschnitts relativ einfach. Aber auch so ist es nicht einfach, sich zu entscheiden, was wegfallen soll.

Anders herum!
Wählen Sie dazu möglichst eng den Teil des Bildes aus, der das Hauptmotiv darstellt. Und jetzt müssen Sie überlegen, was sie noch gerne in Ihrem Bild sehen würden. Verschieben Sie die Anfasser des Beschnittwerkzeuges nach und nach immer weiter nach außen.
Durch diese simple Umkehrung der üblichen Vorgehensweise werden Sie nicht von den vielen Bilddetails abgelenkt, sondern können vom zentralen Motiv ausgehend das Bild neu bzw. anders aufbauen.


Das Beschnittwerkzeug (Croptool) von Photoshop (links) und von Gimp (rechts)