Lightroom

- Ein Ausflug in die digitale Dunkelkammer
Workshopleiter: Tom! Striewisch

Mit der digitalen Fotografie wuchsen die Aufgaben für Amatuer- (und Profi-) Fotografen.
Während früher in vielen Fällen "das Labor" die Ausarbeitung und Optimierung der Bilder übernahm, ist heutzuage meist der Fotograf selber dafür verantwortlich, die Bilder zu "entwickeln". Dabei geht es in erster Linie nicht um das "Retten" missglückter Bilder, sondern darum, das beste Ergebniss aus den bei der Belichtung entstandenen Dateien zu erreichen.
Viele für den Bildeindruck wichtige Parameter lassen sich bei der Belichtung noch gar nicht optimal einstellen. "Digitale Fotografie ist mehr als der (überlegte) Druck auf den Auslöser."

Mit der digitalen Fotografie wuschs nicht nur der Aufgabenbereich des Fotografen in Richtung Bildausarbeitung, sondern es nahm auch die schiere Menge an Bildern explosionsartig zu.
Und diese Menge muss nicht nur bearbeitet, sondern überhaupt erst einmal gesichtet und archiviert werden. (Und zwar so, dass man die Bilder auch später, nach Jahren, noch zuverlässig wiederfindet.)

Klassische Bildbearbeitungen wie Photoshop (Elements), Gimp, Photopaint etc. sind in der Regel in erster Linie Spezialisten für die Bearbeitung von Einzelbildern. Mit ihnen kann man pixelgenau winzige (und riesige) Bilddetails verändern. Komplexe Composings und raffinierte Retuschen sind ihr spezieller Schwerpunkt.
Mit der schnellen Sichtung und Sortierung und grundlegenden Bearbeitung der X-hundert oder gar X-tausend Bilder des letzten Urlaubs sind diese Programme aber völlig überfordert, zumindest aber unterstützen sie den Fotografen bei dieser Arbeit meist nur unzureichend.

Deshalb entwickelten verschiedene Firmen, unter anderem Apple mit "Aperture" und Adobe mit "Lightroom" Progamme speziell für diese Aufgaben. Dem Fotografen gibt eine solche Software die Möglichkeit, Bilder sehr effektiv zu sichten, zu vergleichen und nach Qualität zu sortieren, so dass der "Ausschuss" (wer fotogarfiert denn sowas? ;-) ) schnell markiert und gelöscht werden kann. Anschliessend können mit den gleichen Programmen sowohl für einzelne Bilder, als auch (viel wichtiger) für ganze Bildgruppen die "Entwicklungsrezepte" beeinflusst werden, damit aus den digitalen Daten auch betrachtenswerte Bilder werden.
In diesem kurzen Kurs geht es speziell um die Verfahren, mit denen das Programm Lightroom den Fotografen auf diesem Weg unterstützt.

Workshopinhalt
  • Welches Dateiformat? (RAW - JPEG - TIFF)
  • Was bedeutet 8Bit / 16Bit?
  • Was steht im Farbraum?
  • Wie archiviere ich meine Bilder?
  • Was sagt mir das Histogramm?
  • Wie kann ich ein Bild schnell und gut optimieren?
  • Wie korrigiere ich einen Farbstich? (nachträglicher Weißabgleich)
  • Wie kann ich Rauschen, stürzende Liniene und viele Objektivfehler entfernen?
  • Was kann ich gegen die Roten Augen unternehmen?
  • Wie korrigiere ich Hautunreinheiten?
  • Wie wandele ich ein digitales Farbbild Bild in Schwarz-Weiß um? (inkl. Color-Key Verfahren)
  • Wie kann ich mein Bild nachträglich schärfen?
  • Wie passe ich mein Bild für den Druck bzw. das Internet an?



  • Der Ablauf des Workshops
    Nach dem Start (in der Regel um 18:00) wird Tom! Striewisch auf die Aspekte Sichtung, Bearbeitung und Archivierung eingehen.
    So werden Farb- und Helligkeitskorrektur und nachträgliche Schärfung eine wichtige Rolle spielen und der gesamte Prozess vom Laden der Bilder, der "Entwicklung" der Daten bis hin zu Ausdruck, Ausbelichtung und Archivierung wird behandelt werden.

    Die Teilnehmer können die Schritte an ihrem eigenen (mitgebrachten) Laptop mitarbeiten oder, was oft sinnvoller ist, sich an der Diskussion beteiligen.
    Bitte planen Sie für die Tage nach dem Workshop einge Stunden zur heimischen Nach(be)arbeit(ung) ein!

    Der Workshop endet nach etwa 4 Stunden.


    Unterrichtsmaterialien
    Zum Abschluss erhält jeder Besucher des Workshops eine CD mit "Screenmovies", in denen die wichtigsten Punkte aus dem Grundlagenteil des Workshops ausführlich erklärt werden. Dadurch ist Mitschreiben mehr oder weniger unnötig, die Teilnehmer können sich so ganz dem Kurs widmen.



    Mehr?
    Wärhrend es in diesem Lightroomkurs nur um die Sortierung, Ausarbeitung und Archvierung der Bilder geht, können Sie in dem klassischen Bildbearbeitungsworkshop auch lernen, wie man gezielt Bilddetails verändern kann. Bildveränderungen mit Ebenen und Ebenenmasken spielen dabei eine wichtige Rolle.



    Termine
    Sollte Ihr Lieblingstermin bereits belegt sein, so tut uns das leid.
    Schreiben Sie uns aber ruhig trotzdem Ihren Wunschtermin. Denn oft erhalten wir mehrere zusätzliche Anmeldewünsche für bereits ausgebuchte Seminartermine. Wir bemühen uns dann um eine Ausweichmöglichkeit in Form eines Zusatztermins an einem anderen Wochenende.
    Wenn Sie Interesse haben, teilen Sie uns das doch bitte auf dem Anmeldeformular weiter unten mit.
    Folgende Termine stehen zur Auswahl:

    03.05.12 Do.(neu)

    (weitere Termine sind in Planung)
    gruen = der Platz ist noch frei
    gelb = eine Anmeldung liegt vor, der Platz ist reserviert
    00.00.00 Der Termin ist ausgebucht.
    (Hinweis: Diese Liste wird so häufig wie möglich aktualisiert. Trotzdem können auch dann, wenn ein Termin noch nicht als voll markiert ist, schon alle Plätze vergeben sein.
    Bitte warten Sie deshalb mit Buchungen (z.B. für Bahn und Flug) bis Sie eine endgültige Zusage per Email haben.)




    Die Kosten
    Die Teilnahme an dem Workshop kostet 49,00Euro.
    Im Preis enthalten sind ausführlichen Unterlagen zu Lightroom sowie die Erfrischungsgetränke während der Veranstaltung.


    Geschenkidee
    Der Workshop ist eine ideale Geschenkidee für alle an der Digitalfotografie und Bildbearbeitung Interessierten.
    Auf Wunsch können Sie einen Gutschein erhalten.
    Sollten Sie den Workshop verschenken wollen, vermerken Sie das bitte in der Anmeldung.


    Anmeldung
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    Ich möchte am Workshop am:
    03.05.12 Do.(neu)
    teilnehmen.

    Geschenk
    Der Workshop wird gerne als Geschenk genutzt, darüber freue ich mich sehr. Bitte tragen Sie in dem Fall in diesem Formular weiter oben nicht den Beschenkten ein, sondern machen Sie die Angaben für sich selbst.




    Für die weiteren Anmeldungsschritte brauche ich unbedingt eine Emailadresse oder eine Rufnummer (am besten aus dem "Festnetz"), unter der ich Sie erreichen kann, ohne dass der Beschenkte davon etwas erfährt.
    Bitte tragen Sie im folgenden Feld die entsprechende Emailadresse und/oder Rufnummer ein.

    Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, können Sie diese hier eintragen: